Direkt am Usa-Radweg hinter dem Rosental-Viadukt, den 24 Hallen, befindet sich der 10.000 Quadratmeter große Aktivspielplatz der Kinderfarm Jimbala. Die Fläche wird seit 2012 unentgeltlich von der Stadt Friedberg an den Verein Kinderfarm Jimbala e.V. verpachtet. Vorstands- und Fraktionsmitglieder der Friedberger CDU ließen sich jetzt von den Vorstandsmitgliedern Hannes Motsch, Jobst Ubbelohde, Karin Johannsmann und Karl Moch über die Zielsetzung informieren. Der Verein Kinderfarm Jimbala wurde 2009 gegründet und wird von einem aus zehn Personen bestehenden Vorstand ehrenamtlich geführt. Nachdem das ehemalige Ackergelände in Eigenleistung mit Strom und Wasser erschlossen war, konnte 2013 der eigentliche Betrieb aufgenommen werden. Die Kinderfarm Jimbala ist ein pädagogisch betreuter Abenteuerplatz für Kinder. Sie ist kein Freizeitgelände für private Feiern oder Grillplatz für Familienfeiern. Sie richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis etwa 12 Jahren. Aber auch jüngere Kinder und ältere Jugendliche gehören ebenso wie alle interessierten Erwachsenen zu willkommenen Besuchern. Der Einzugsbereich ist Friedberg und das Umland. Jimbala will die Kinder und Jugendlichen bei der Entwicklung zu selbstbewussten, eigenständigen, gesellschaftsfähigen und verantwortungsbewussten Menschen unterstützen. Die Kreativität und das aktive Tun werden durch vielfältige Angebote gefördert. Viele Aktivitäten sind im handwerklichen Bereich angesiedelt: Hüttenbau, Bau von Möbeln aus Paletten, Schnitzen. Die motorischen Fähigkeiten werden durch das Herumtollen auf dem naturnah gestalteten Platz sowie durch spezielle Aktionen wie zum Beispiel Klettern gefördert. Schließlich sollen die Kinder und Jugendlichen spielerisch lernen, unter ökologischen Aspekten mit den Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft umzugehen und ohne Leistungsdruck abenteuerlich kreative Dinge zu erleben. Zukünftig sollen auch einige Kleintiere gehalten werden. Gleich neben der Kinderfarm plant Hannes Motsch zusammen mit weiteren Vereinen und dem Evangelischen Dekanat den „Friedberger City Garden“. Im »City Garden« soll Vereinen sowie Familien mit Kindern die Möglichkeit gegeben werden, gemeinsam zu gärtnern, gärtnerische Erfahrungen auszutauschen und den Ernteertrag gemeinsam zu verwerten. Das Projekt soll Nachbarschaft und soziales Zusammenleben fördern. Bernd Wagner, Vorsitzender des CDU Stadtverbandes Friedberg, bedankte sich für die Informationen samt Führung über das Gelände. „Wir werden die Kinderfarm Jimbala auf politischer Ebene weiterhin unterstützen“, versprachen Bernd Wagner und Fraktionsvorsitzender Olaf Beisel zum Abschied.

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