Unscheinbar liegt im Mühlweg 4 der Eingang zur Gerätehalle der DLRG Friedberg-Bad Nauheim. Doch dahinter verbirgt sich eine gut organisierte Gruppe von Ehrenamtlichen, ohne deren Engagement manch Unglücksfall nicht doch noch ein gutes Ende gefunden hätte.

„Wir haben hier nach langen Wirren unser Zuhause gefunden“, erklärt Frau Krell-Moder, die 1. Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe Friedberg-Bad Nauheim, nach einer kurzen Begrüßung. In der über 300 m² großen Lagerhalle habe man Dank der Vermieter die Möglichkeit erhalten, ein Büro mit Aufenthaltsraum zu errichten und noch genug Flächen für die 4 Fahrzeuge und die Boote der Wasserrettung zu haben. „Ein Werkstattbereich soll noch folgen. Ebenso ein Kran, um auch unter den Booten Wartungs-und Ausbesserungsarbeiten durchführen zu können“, führt der Technische Leiter Einsatzdienste Jens Bothe aus. Vieles müsse durch die Mitgliedsbeiträge der 800 Mitglieder finanziert werden. „Die Zuschüsse von Seiten der Kommunen sind leider zurückgefahren worden. Wir erhalten nur noch 2500 Euro für den Erhalt der Fahrzeuge und Boote“, ergänzt Grell Moder. Da bleibe schon mal eine Reparatur liegen.

Neben der Wasserrettung, es gibt über 300 amtliche Gewässer in der Wetterau, sind nach Auskunft des Technischen Leiter Schwimmbaddienste Arved Bielmeier die Schwimmbaddienste der größte Aufgabenbereich der DLRG. Anfängerschwimmkurse, neuerdings auch für Flüchtlinge getrennt nach Männern und Frauen, Schwimmkurse für Kinder ab 5 Jahren, Jugendschwimmabzeichen, Ausbildung Schnorcheln und Wassergymnastik sind bekannte Angebote der DLRG.

Neben der finanziellen Unterstützung, sei natürlich auch die Trainingsstätte entscheidend. „Für den Erhalt des Usa-Wellenbades mit Trainingszeiten für die DLRG und auch andere Vereine werde ich mich weiterhin mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln einsetzen“, erklärt der Bürgermeisterkandidat der Friedberger CDU Dirk Antkowiak.

Nachdem alle Fahrzeuge und Boote von den Besuchern der CDU inspiziert waren, überreichten Bürgermeisterkandidat Antkowiak noch einen Briefumschlag und CDU-Vorstand Dieter Olthoff das passende „Stöffche“ aus Ockstadt.

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