Die Friedberger CDU hat auf ihrer Mitgliderversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Einstimmig entschieden sich die Mitglieder in ihrer turnusgemäßen Versammlung für den 52-jährigen Bernd Wagner als neuen Vorsitzenden. Bernd Wagner ist auch Vorsitzender des städtischen Ausschusses für Energie, Wirtschaft und Verkehr. Der bisherige Parteivorsitzende Dr. Hermann Hoffmann stellte sich aus privaten Gründen nicht mehr zur Wahl.

Mit Christel Bohl, Hendrik Hollender und Patrick Stoll wurden die bisherigen Stellvertreter ebenso in ihrem Amt bestätigt wie Schriftführer Volker Muras, Schatzmeister Dieter Olthoff und die Mitgliederbeauftragte Christel Bohl. Gewählt wurden weiterhin zu Beisitzern: Rebecca Menzel, Rosa Maria Bey, Günther Weil, Gunther Best, Gudrun Dietrich, Frank Litzinger, Sybille Wodarz-Frank und Merle Ljungh. Komplettiert wird der Vorstand durch den Fraktionsvorsitzenden der CDU im Stadtparlament, Olaf Beisel, den Vorsitzenden der Friedberger Jungen Union, Marvin Markesina und den Ersten Stadtrat und neuen Bürgermeister Dirk Antkowiak.

Bernd Wagner kündigte an, mit einem im Wesentlichen unveränderten Vorstandsteam die erfolgreiche Arbeit der CDU im Stadtparlament und den Ortsbeiräten fortzusetzen. Wagner: „Unser Name steht in Friedberg für Bürgerverbundenheit, wirtschaftliche und umweltpolitische Kompetenz. Das soll auch in Zukunft so bleiben.“

Bevor aber die weiteren, auf der Tagesordnung stehenden Wahlen durchgeführt wurden, galt es, langjährige Mitglieder zu ehren. Dafür war extra der Erste Kreisbeigeordnete Jan Weckler (CDU) in die Stadthalle gekommen. Mit Ehrenurkunden der Bundes-CDU, unterschrieben von der Parteivorsitzenden Dr. Angela Merkel, einer Ehrennadel und einer Flasche Sekt zeichnete er Helmut Maier für 60 Jahre, Ursula Maier, Walter Kostron und Fritz Scholl für 50 Jahre, Ulrich Schwarz für 40 Jahre sowie Fred Rauch, Sigrid Hain, Markus Scholl und Dirk Antkowiak für 25 Jahre Mitgliedschaft in der CDU aus.

Da im nächsten Jahr sowohl ein neuer Landrat (im Frühjahr) als auch ein neuer Landtag (im Herbst) gewählt wird, waren die Delegierten für die Kreisparteitage und den Kreisverbandsausschuss zu wählen. Hier hatte der Wahlvorbereitungsausschuss hervorragende Vorarbeit geleistet. Denn die Kandidaten auf den vorgelegten Listen wurden alle einstimmig gewählt. Und erstmals gelang es, jede dritte Position mit einer Frau zu besetzen.

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