Hochkarätig besetzt war die zehnköpfige Delegation der Friedberger CDU beim Besuch im Modehaus Ruths auf der Kaiserstraße. So konnte Jochen Ruths neben Bürgermeister Dirk Antkowiak unter anderem auch Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, den CDU-Vorsitzenden Bernd Wagner und Ortsvorsteher Norbert Simmer begrüßen.

Direkt an der Burg gelegen bietet das Modehaus Ruths auf drei Geschossen auf über 1.300qm Kleidung für Damen, Herren und Kinder. Mehr als 40 Fachkräfte sorgen für eine optimale Beratung. Der 44-jährige Jochen Ruths, der mit Frau und drei Kindern in Nieder-Mörlen lebt, ist nicht nur begeisterter Jäger und Hobby-Koch. Er ist auch Vorsitzender des Handelsverbandes Hessen, die Interessenvertretung des Handels in Hessen sowie neu gewählter Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg.

Wichtig sei, so Jochen Ruths, dass die Umsätze des Handels in der Region, also auch in Friedberg bleiben. Die Kunden, die nach Friedberg kommen, verlangen gute Beratung, ansprechende Auslagen und kurze Wege. „Die Kaiserstraße muss lebendig bleiben“ ist sein Credo. Dazu gehörten auch die drei verkaufsoffenen Sonntage auf der Kaiserstraße. Das sei ein wichtiges Marketinginstrument für die Innenstadt. „Wir vom Handelsverband plädieren für mehr verkaufsoffene Sonntage, werden dabei aber in Hessen von der Politik ausgebremst. Das muss daher auf Bundesebene gelöst werden“, so Jochen Ruths.

Gefragt, wie er das jeweilige Bekleidungssortiment aussuche, erklärte Jochen Ruths: „Unser Sortiment ist jeden Tag neu. Der Besuch von Modemessen gehört genauso dazu wie das Gespräch mit über 100 Lieferanten.“ Zum Schluss forderte er die CDU-Kommunalpolitiker auf, sich mehr um die Vermarktung Friedbergs zu kümmern. Es fehle ein breites touristisches Angebot, das Handel und Gastronomie deutlich belebe.

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